Das sollten Sie über die ADR-Zulassung wissen
Die ADR-Zulassung umfasst mehrere wichtige Faktoren. Diese stellen sicher, dass der Transport gefährlicher Güter wie z.B. flüssige, feste oder explosive Stoffe auf der Straße sicher und regelkonform erfolgt. Laut der ADR-Zulassung erfolgt die Einteilung der Stoffe zum Beispiel über die Bescheinigung EX/II.
Einer dieser zentralen Faktoren ist die Kennzeichnung und Klassifizierung der zu transportierenden Gefahrgüter. Diese müssen gemäß den ADR-Vorschriften richtig identifiziert sein, um die Art des Risikos zu erkennen, die sie darstellen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beschaffenheit der Behälter, die für den Transport verwendet werden. Der Bau und die Zulassung müssen den technischen Anforderungen und Sicherheitsstandards entsprechen, die im ADR-Abkommen festgelegt sind.
Dazu gehören unter anderem spezielle Anforderungen an die Konstruktion und Ausrüstung von Tanks und Containern. Ebenso regelmäßige Inspektionen und Wartungen, um deren Eignung für den Gefahrguttransport sicherzustellen.
Was ist für die ADR-Zulassung von IBC wichtig?
Wenn bei Schäfer Container Systems IBC Container neu zugelassen werden, haben zuvor folgende Schritte stattgefunden:
1. Beantragung der Zulassung bei der BAM in Berlin (Bundesamt für Materialforschung)
2. Sichere Konstruktion und Auslegung
3. Praxistest des Containers bei einer anerkannten Prüfstelle der BAM wie z.B. der TÜV
4. Bei einer Zulassung nach 31A/Y (flüssige Stoffe) werden verschiedene Tests durchgeführt. Darunter ein Vibrationstest, Hebeprüfungen, Stapeldruckprüfung, Dichtheitsprüfung, Innendruckprüfung und zum Schluss die Fallprüfung. Dabei muss der Container dicht bleiben und das Medium darf nicht austreten.