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Die Welt der Industrieverpackungen steht vor einer Zeitenwende. In Frankreich gelten ab 2026 strenge Vorschriften für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten – und das hat Folgen: Kunststoffverpackungen wie IBCs, Fässer oder Kanister dürfen dann nur noch unter enormem baulichen Aufwand genutzt werden. Auch die EU verschärft mit der neuen Verpackungsverordnung die Anforderungen an Materialien, Kreislauffähigkeit und Produktverantwortung. Unternehmen, die jetzt handeln, sichern sich nicht nur Compliance – sondern entscheidende Wettbewerbsvorteile.
Auslöser war ein verheerender Großbrand eines Chemieunternehmens in Rouen im Jahr 2019. Daraufhin hat Frankreich neue Vorgaben erlassen, die die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten – insbesondere H224- und H225-Stoffe – in Kunststoffgebinden ab bestimmten Volumina verbieten.
Ab 2026 dürfen viele dieser Stoffe nicht mehr in Kunststoff-IBCs gelagert werden – es sei denn, z.B. in kostenintensiv geschützten Brandschutzcontainern. Besonders betroffen: Branchen wie Chemie, Kosmetik, Farben und Lacke sowie die industrielle Reinigung.
Die EU verfolgt mit der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) ambitionierte Ziele: weniger Verpackungsmüll, mehr Recycling, verbindliche Mehrwegquoten und einheitliche Anforderungen für alle Verpackungen – auch im B2B-Bereich. Unternehmen müssen künftig stärker nachweisen, wie nachhaltig ihre Verpackungssysteme sind, welche Recyclingfähigkeit sie aufweisen – und wie oft sie im Umlauf bleiben.
Verpackung wird damit nicht nur zur Compliance-Frage – sondern zum strategischen Hebel.
Die neuen Vorgaben treffen viele Unternehmen unvorbereitet – besonders, wenn bisher vor allem auf Verpackungen aus Kunststoff gesetzt wurde. Dabei lohnt sich der frühzeitige Umstieg auf sichere, langlebige und regelkonforme Lösungen gleich mehrfach:
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